14.11.2013

Die G&H AV Service GmbH in Limburg verwandelte unsere Fahrerkabine in eine Live Arena.

Am Anfang stellte sich die Frage, wo die insgesamt 4 Boxen und Hochtöner montiert werden sollen, im Dach, an die Rückwand, oder doch besser in die Türen.

Die Spezialisten meinten dann: „Ihr braucht Volumen und das kommt ausschließlich über die großen Türen. Wir bauen hier ein richtig dickes Doorboard und dämmen die Tür überall, dann lassen wir 2 der 4 Boxen als Kickbass laufen, laßt euch überraschen“ grinsten dann beide, als wir ratlos aus der Wäsche schauten.

Die Überraschung ist dann auch richtig gelungen, aber wie ging es weiter: Die beiden stimmten sich kurz ab und dann ging es s auch schon an die Arbeit.

Amandus baute die Türverkleidung ab, nahm zwei dicke Holzplatten und begann, diese mit Bleistift und Linien zu beschriften und zu markieren. Er sägte hier und feilte da und hielt die Platten immer wieder zur Kontrolle an die Tür.

Andreas schnappte sich den Verstärker und montierte ihn im Fußraum, hoffen wir mal, dass nie Wasser dorthin kommt. Dann begann er, die Kabellängen und Querschnitte zu definieren und verschwand, um kurz darauf bepackt mit meterweise Kabeln zurück zu kommen.

„So“, sagte er, „jetzt haben wir alles zusammen“ und begann auch gleich damit, die Kabel zu verlegen.

Wow dachten wir, nicht schlecht Jungs, das Tempo mit dem es hier vorwärts geht.

Aber wie war das doch vorhin: ein Kickbass? Da wir von Natur aus neugierig sind und nicht wirklich wussten, was das ist, fragten wir nach.

„Der Kickbass ist für schnelle, kurze, tiefe Töne“. Ach so, die machen aus der Box einen Subwoofer, oder wie? „Nein, nicht ganz, aber so ähnlich“, erklärte man uns. „Wir trennen nur die Signale für einen besseren Klang.“ Okay, dann macht ihr mal .

So werkelte der eine an den Boards, während der andere durchs Fahrzeug robbte, um die Kabel zu ziehen.

Irgendwann am frühen Nachmittag war dann das erste Board in seiner Grundform fertig. Jetzt musste es verleimt, gespachtelt und die Löcher für die Boxen gebohrt werden. Dann noch passend beziehen und anbauen. Das 2. Board wurde dann in Rekordzeit genauso gefertigt und bis kurz vor Mitternacht kümmerte sich Andreas um die technische Umsetzung eines absolut fantastischen Sounds.

Lieber Andreas, die Überraschung ist dir wirklich gelungen, vielen vielen Dank!

Nach einem letzten Schwätzchen waren wir dann so platt, dass wir nur noch 5 km gefahren sind , um dann todmüde gleich so nebenbei unsere erste Nacht im Zetros zu verbringen.

Das war zwar alles recht unspektakulär, aber nun haben wir wenigstens auch schon drin geschlafen.